ANKARA – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump seine Solidarität nach einem Schusswaffenvorfall beim Dinner der White House Correspondents‘ Association zum Ausdruck gebracht. Laut einer Erklärung der türkischen Präsidentschaft bezeichnete Erdogan den Vorfall als einen „abscheulichen Akt gegen die Demokratie und die Pressefreiheit“.
Das Dinner, ein jährlich stattfindendes Event, zieht zahlreiche Prominente aus Politik und Medien an und ist bekannt für seine kritischen Reden und humorvollen Beiträge. Erdogans Unterstützung für Trump könnte als Versuch gewertet werden, die bilateralen Beziehungen zwischen der Türkei und den USA zu stärken, die in den letzten Jahren aufgrund verschiedener geopolitischer Spannungen belastet waren.
In der Erklärung wurde nicht näher auf die Einzelheiten des Vorfalls eingegangen, der in den sozialen Medien und Nachrichtensendern weltweit für Aufsehen sorgte. Erdogan, der oft die Bedeutung von Pressefreiheit betont, hat jedoch auch in der Vergangenheit wiederholt auf die Herausforderungen hingewiesen, denen Journalisten gegenüberstehen.
Quellen: Al-Monitor