Die israelische Marine hat am heutigen Morgen die Global Sumud Flotilla abgefangen, die versuchte, Hilfsgüter nach Gaza zu transportieren. Die Schiffe wurden erheblich vor der Küste von Gaza gestoppt, was die anhaltende Seeblockade Israels verdeutlicht.
Die Flotilla, die aus rund einem Dutzend Booten bestand, wurde von den israelischen Streitkräften ins Visier genommen. Dies geschah, während die Schiffe auf dem Weg waren, den Blockadeversuch zu durchbrechen und dringend benötigte Nahrungsmittel und medizinische Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Die Aktion der Marine zeigt, dass Israel entschlossen ist, die Kontrolle über die Gewässer rund um Gaza aufrechtzuerhalten und Hilfsprojekte, die als potenzielle Bedrohung angesehen werden, zu stoppen.
Die internationale Gemeinschaft hat auf diese Maßnahmen mit Besorgnis reagiert, da viele Organisationen auf die humanitäre Krise in Gaza hinweisen und die Notwendigkeit betonen, die Blockade aufzuheben. Kritiker der israelischen Politik argumentieren, dass solche Aktionen die ohnehin schon angespannte humanitäre Lage in der Region weiter verschärfen.
Quellen: ZEIT Online, Al Jazeera