Polizei ermittelt gegen Komiker Wigald Boning nach Badegang in der Spree

Die Berliner Polizei ermittelt gegen den Komiker und Moderator Wigald Boning wegen eines Badegangs in der Spree. Wie der Tagesspiegel berichtet, sprang der 60-Jährige in der Nähe des Reichstagsgebäudes ins Wasser – ein Verstoß gegen die Badeverbote in dem Gewässer.

Boning, der täglich schwimmt und dies regelmäßig auf Instagram dokumentiert, teilte ein Video des Spree-Bades mit seinen Followern. Die Polizei wurde darauf aufmerksam und leitete Ermittlungen ein. In der Spree gilt ein generelles Badeverbot aus Sicherheitsgründen, da die Strömung gefährlich sein kann.

Mögliche Konsequenzen

Laut Behörden handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden könnte. Boning hat sich bisher nicht öffentlich zu den Ermittlungen geäußert. Der Vorfall ereignete sich in Sichtweite des Bundestags, wo besondere Sicherheitsvorkehrungen gelten.

Dies ist nicht der erste prominente Fall dieser Art in Berlin. Bereits in der Vergangenheit wurden Personen für das Schwimmen in der Spree oder im Landwehrkanal zur Kasse gebeten.

Quellen: Der Tagesspiegel