Israels Streitkräfte haben am Donnerstag die Besatzungen von mindestens 22 Booten abgefangen, die Teil der Global Sumud Flotilla waren und versuchten, humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen. Die Interception fand in internationalen Gewässern nahe der griechischen Insel Kreta statt und wurde von den Aktivisten als „gewaltsamer Übergriff“ bezeichnet.
Die Flottille bestand aus mehreren Schiffen, die mit Lebensmitteln und medizinischen Gütern beladen waren. Israel hat die maritime Blockade gegen Gaza aufrechterhalten, um den Transport von Gütern und Personen zu kontrollieren, was international umstritten ist. Die Aktivisten argumentieren, dass ihre Mission darauf abzielt, die humanitäre Krise in Gaza zu lindern, die nach dem anhaltenden Konflikt und den militärischen Auseinandersetzungen erheblich verschärft wurde.
Die israelischen Behörden haben die Aktivisten aufgefordert, ihre Hilfe über „etablierte Kanäle“ zu leisten, während die internationale Gemeinschaft zunehmend Druck auf Israel ausübt, den Zugang zu Gaza für humanitäre Organisationen zu ermöglichen. Trotz eines bestehenden Waffenstillstands bleibt die humanitäre Situation in der Region kritisch.
Quellen: BBC News, The Guardian