Tödliche Bilanz der israelischen Angriffe auf Libanon steigt weiter

Die libanesische Gesundheitsbehörde hat am Freitag mitgeteilt, dass die Zahl der Todesopfer seit Beginn der israelischen Offensive am 2. März auf 2.618 gestiegen ist. Zudem seien 8.094 Menschen verletzt worden. In den letzten 24 Stunden wurden 32 weitere Personen getötet und 74 verletzt, was die humanitäre Krise im Land weiter verschärft.

Die Offensive wurde nach den Vergeltungsangriffen der Hisbollah eingeleitet, die als Reaktion auf die zunehmenden Spannungen in der Region nach dem Ausbruch des Konflikts zwischen den USA und dem Iran sowie deren Auswirkungen auf den Libanon betrachtet werden können. Trotz eines am 17. April vereinbarten Waffenstillstands haben die Angriffe nicht nachgelassen, was die Situation für die Zivilbevölkerung dramatisch verschärft.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zudem 149 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und -personal in Libanon dokumentiert, was die besorgniserregende Lage im Gesundheitssektor verdeutlicht. Ärzte und Pflegepersonal sind zunehmend unter Druck und sehen sich mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, um die Verletzten zu versorgen.

Quellen: Middle East Monitor, Middle East Eye, The Independent, Spiegel Online