Seit zwei Monaten sorgt die neue Dienstplan-Software der sächsischen Polizei für Ärger. Jetzt eskaliert der Konflikt: Der Hauptpersonalrat hat die entsprechende Dienstvereinbarung aufgekündigt. Damit reagiert die Vertretung der Beamten auf die anhaltenden technischen Probleme und die mangelnde Lösungsbereitschaft der Verantwortlichen.
System funktioniert nicht wie geplant
Die Software, die eigentlich die Dienstzeiterfassung vereinfachen sollte, verursacht seit ihrer Einführung im Februar massive Probleme. Mitarbeiter berichten von fehlerhaften Berechnungen, Systemabstürzen und einem erheblichen Mehraufwand. „Die Belastung für die Kollegen ist nicht mehr hinnehmbar“, begründet der Personalrat seinen drastischen Schritt.
Verhandlungen stehen bevor
Mit der Kündigung der Dienstvereinbarung erhöht der Personalrat den Druck auf das Innenministerium. In den kommenden Wochen sollen nun neue Verhandlungen über eine funktionierende Lösung geführt werden. Ein Sprecher der Polizei Sachsen räumte die Probleme ein, verwies aber gleichzeitig auf laufende Verbesserungen am System.
Quellen: MDR – Nachrichten