Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Drei Passagiere in die Niederlande ausgeflogen

Nach einem verheerenden Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius, das vor den Kapverdischen Inseln liegt, wurden drei Passagiere evakuiert und in die Niederlande geflogen. Unter den Erkrankten befindet sich ein 41-jähriger niederländischer Passagier sowie ein britischer und ein deutscher Crewmitglied. Die Evakuierung wurde von den niederländischen Behörden koordiniert, da die Gesundheit der Betroffenen dringend behandelt werden musste.

Das Kreuzfahrtschiff war ursprünglich auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln, nachdem mehrere Hantavirus-Fälle gemeldet wurden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die niederländischen Gesundheitsbehörden haben die Situation als besorgniserregend eingestuft und fordern Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus. Bislang wurden fünf Fälle durch Labortests bestätigt, und die Zahl der Verdachtsfälle könnte weiter steigen.

Die MV Hondius, die mehr als 150 Personen an Bord hat, bleibt vorerst in Quarantäne, während die medizinischen Versorgungen und die Evakuierungen der Patienten fortgesetzt werden. Es wird erwartet, dass das Schiff, nachdem die Gesundheitslage stabilisiert ist, seine Reise zu den Kanaren fortsetzen kann.

Quellen: ARD Tagesschau, FAZ Online, Euronews