Ungarn hat heute offiziell Bargeld und Goldbarren an die Ukraine zurückgegeben, die im März von ungarischen Behörden bei einem routinemäßigen Geldtransport beschlagnahmt wurden. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Rückgabe und bezeichnete sie als einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Die Übergabe des beschlagnahmten Vermögens erfolgt in einem Kontext, der von politischen Veränderungen in Ungarn geprägt ist. Nach der Abwahl von Viktor Orbán scheinen sich die diplomatischen Beziehungen zwischen Ungarn und der Ukraine deutlich zu entspannen. Selenskyj betonte die Wichtigkeit dieser Rückgabe für das gegenseitige Vertrauen und die zukünftige Zusammenarbeit.
Die ungarische Regierung hatte zuvor die Beschlagnahme mit Sicherheitsbedenken begründet, die nun offenbar nicht mehr bestehen. Dieser Schritt könnte als Teil einer breiteren Strategie zur Normalisierung der Beziehungen zu den Nachbarländern interpretiert werden.
Quellen: Spiegel Online, Welt Online, ZEIT Online