Vor der Küste von Kap Verde wurde ein Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius gemeldet. Drei Passagiere, darunter ein britischer und ein niederländischer Staatsbürger sowie zwei Besatzungsmitglieder, zeigten Symptome einer möglichen Infektion mit dem Virus. Die niederländischen Behörden organisierten umgehend eine medizinische Evakuierung, um die betroffenen Personen in sichere Behandlung zu bringen.
Die Evakuierung fand am Mittwoch statt, während das Schiff aufgrund des Ausbruchs vor Kap Verde festsaß. Die MV Hondius wird nun den langen Weg in Richtung der Kanarischen Inseln antreten, wo es zunächst anlegen darf. Dieser Schritt wurde von den spanischen Behörden genehmigt, nachdem das Schiff zuvor in der Region festgehalten wurde.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte, dass es sich um einen seltenen Stamm des Hantavirus handelt, der als Andes-Stamm bekannt ist und potenziell von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Die Situation an Bord wird als ruhig beschrieben, während die Passagiere weiterhin Tage auf See verbringen müssen, während die Gesundheitsbehörden die Ausbreitung des Virus überwachen.
Quellen: BBC News, Al Jazeera, Africanews, FAZ Online