Am Donnerstag wurden in der Mopti-Region von Mali mehr als 30 Menschen bei zwei koordinierten Angriffen getötet, die von dschihadistischen Kämpfern verübt wurden. Die Angriffe wurden von der al-Qaida-nahen Gruppe JNIM (Jamā’at Nasr al-Islam wal Muslimin) beansprucht und markieren einen weiteren Anstieg der Gewalt in der Region, die bereits unter anhaltenden Konflikten leidet.
Die Angreifer zielten auf zwei Dörfer ab, was zu einer hohen Zahl an zivilen Opfern führte. Lokale, sicherheitspolitische und administrative Quellen berichten von den schockierenden Ereignissen, die die Sicherheitslage im Land weiter verschärfen. Bereits in den vergangenen Wochen hatte die Gewalt in Mali zugenommen, insbesondere in Anbetracht der jüngsten Übergriffe auf die Militärjunta, die die Kontrolle über das Land angestrebt hat.
Die malische Armee hat in Reaktion auf die Angriffe Vergeltungsmaßnahmen angekündigt, doch die Zivilbevölkerung bleibt in dieser instabilen Lage stark gefährdet. Der Konflikt in Mali ist komplex und wird durch ethnische Spannungen sowie das Vordringen von extremistischen Gruppen angeheizt.
Quellen: France 24, Al Jazeera, FAZ Online, Africanews