Digitale Rechte: Kritiker verurteilen Absage von RightsCon in Sambia

Die Absage der RightsCon 2026, einer bedeutenden Konferenz für digitale Rechte, die ursprünglich in Sambia stattfinden sollte, sorgt für international Aufsehen. Drei afrikanische Organisationen, die sich für digitale Rechte einsetzen, äußerten scharfe Kritik an dieser Entscheidung und beschuldigen die sambischen Behörden, ausländischem Druck nachgegeben zu haben.

Die Konferenz, die als Plattform für den Austausch über digitale Freiheiten und Menschenrechte gedacht war, hätte Experten, Aktivisten und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt zusammengebracht. Kritiker argumentieren, dass die Absage nicht nur eine Niederlage für die Zivilgesellschaft in Sambia darstellt, sondern auch für die gesamte Region, in der die bürgerlichen Freiheiten zunehmend unter Druck geraten.

Die Organisationen appellieren an die sambische Regierung, die Entscheidung zu überdenken und eine offene Diskussion über digitale Rechte zu ermöglichen. Sie betonen, dass der Schutz und die Förderung von Menschenrechten in der digitalen Welt unerlässlich sind, um eine demokratische und inklusive Gesellschaft zu schaffen.

Quellen: AllAfrica