In Fidschi wird der Ruf nach einem verstärkten Einsatz gemeinschaftsorientierter Maßnahmen zur Bekämpfung der Drogenkrise und der wachsenden HIV-Infektionen immer lauter. Bei einem Treffen mit der australischen Außenministerin Senatorin Penny Wong in Suva drängten Vertreter von FAITH und lokale Gemeinschaftsführer darauf, dass die Regierung in Suva mehr Verantwortung übernimmt und die Bedürfnisse der Betroffenen in den Mittelpunkt ihrer Politik stellt.
Die Situation in Fidschi ist besorgniserregend. Die steigenden Zahlen an Drogenmissbrauch und HIV-Infektionen stellen die Gemeinschaften vor große Herausforderungen. Die Botschaft der Gemeinschaftsführer ist klar: Die Bekämpfung dieser Epidemien muss von den Betroffenen selbst mitgestaltet werden. Dies erfordert eine Anpassung der bestehenden Strategien sowie eine bessere Unterstützung durch die Regierung und internationale Partner.
Die australische Außenministerin Wong zeigte sich offen für die Anliegen der Fidschianer und versprach, die australische Regierung werde die Bemühungen zur Bekämpfung dieser Gesundheitskrisen unterstützen. Lokale Akteure hoffen, dass durch eine verstärkte Zusammenarbeit und Finanzierung von gemeinschaftsorientierten Programmen sowohl die Drogenkrise als auch die HIV-Epidemie erfolgreicher bekämpft werden können.
Quellen: Islands Business