Die antike Stadt Petra, eines der bekanntesten Wahrzeichen Jordaniens, hat seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs im Februar 2026 einen dramatischen Rückgang an Touristen zu verzeichnen. Normalerweise zieht die UNESCO-Weltkulturerbestätte jährlich Millionen von Besuchern an, doch in den letzten Monaten blieben die gewohnten Touristenströme aus.
Die Auswirkungen sind gravierend: Lokale Unternehmen, die auf den Tourismus angewiesen sind, kämpfen ums Überleben. Restaurantbesitzer und Souvenirläden berichten von einem Rückgang der Einnahmen von bis zu 80 Prozent. Viele sind besorgt, dass die Fortsetzung der Konflikte in der Region noch mehr Reisende abschrecken wird.
Die jordanische Regierung hat bereits Maßnahmen ergriffen, um den Tourismussektor zu unterstützen. Dazu gehören Werbeaktionen und der Versuch, alternative Reiseziele innerhalb des Landes zu fördern. Dennoch bleibt die Unsicherheit bezüglich der Sicherheitslage in der Region eine große Hürde für die Rückkehr internationaler Touristen.
Die Situation in Jordanien ist nicht isoliert, sondern spiegelt die breiteren Herausforderungen wider, denen sich viele Länder im Nahen Osten gegenübersehen, die stark vom Tourismus abhängig sind. Experten warnen, dass ohne eine Stabilisierung der politischen Lage die wirtschaftlichen Folgen für Jordanien und seine Nachbarn noch gravierender werden könnten.
Quellen: France 24 – World, France 24 – Middle East