Ein südkoreanisches Schiff, die HMM Namu, wurde in der Straße von Hormuz von einem unbekannten Objekt getroffen. Der Vorfall wurde am 10. Mai 2026 von dem südkoreanischen Ministerium für Maritime Angelegenheiten bestätigt. Das Schiff war zum Zeitpunkt des Angriffs vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate vor Anker.
Bereits eine Woche zuvor berichtete Südkorea von einer Explosion und einem Brand an Bord des Schiffes, was die Besorgnis über die Sicherheit südkoreanischer Schiffe in dieser strategisch wichtigen Wasserstraße verstärkt. Das britische Zentrum für Maritime Handelsoperationen hatte zuvor einen Vorfall gemeldet, bei dem ein Frachter 23 Seemeilen nordöstlich von Doha von einem ‚unbekannten Geschoss‘ getroffen wurde.
Die südkoreanische Regierung untersucht nun den Vorfall und hat Sicherheitsmaßnahmen für ihre Schiffe in der Region verstärkt. Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt und wird häufig von militärischen und kommerziellen Schiffen genutzt.
Quellen: Japan Times, Channel News Asia