Internationale Kritik an Trumps Drohungen gegen den Iran

US-Präsident Donald Trump steht mit seinen jüngsten Drohungen gegen den Iran international in der Kritik. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot äußerte die Hoffnung, dass Trump seine Ankündigungen nicht in die Tat umsetzen werde. „Man löscht keine Zivilisation aus… Dieses Ultimatum ist nicht das erste, das Präsident Trump seit Kriegsbeginn gestellt hat“, sagte Barrot im französischen Fernsehen.

Auch Papst Leo verurteilte die Äußerungen Trumps als „inakzeptabel“. Er rief Bürger weltweit zum Handeln auf. UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich laut einem Sprecher „zutiefst beunruhigt“ über die Aussagen, die suggerieren, dass ein ganzes Volk die Konsequenzen politischer und militärischer Entscheidungen tragen müsse.

Eskalation des Konflikts

Die Kritik kommt vor dem Hintergrund einer weiteren Eskalation des Konflikts. In der Nacht zu Dienstag wurden bei US-israelischen Angriffen im Iran mindestens ein Dutzend Menschen getötet und eine Synagoge in Teheran zerstört. Die USA haben zudem Reisewarnungen für den Nahen Osten herausgegeben.

Quellen: Al-Monitor, The Independent, Middle East Eye