Schusswaffengebrauch der somalischen Sicherheitskräfte gegen Protestierende in Mogadischu

Am Sonntag, dem 11. Mai 2026, wurde ein Protest in Mogadischu von somalischen Sicherheitskräften gewaltsam aufgelöst. Berichten zufolge eröffneten die Sicherheitskräfte das Feuer auf die Demonstranten, was zu einem Todesfall und einem weiteren Verletzten führte. Zeugen und oppositionelle Quellen haben die Ereignisse bestätigt und die Gewalt als besorgniserregend beschrieben.

Die Proteste wurden von der somalischen Opposition, insbesondere dem Somali Salvation Forum, organisiert, das die Regierung wegen ihrer Bemühungen kritisierte, die friedlichen Versammlungen zu verhindern. Die Opposition sieht in diesen Maßnahmen einen Versuch der Regierung, die Kontrolle über die öffentliche Wahrnehmung und die politischen Prozesse in der Hauptstadt zu behalten.

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage vor dem Ablauf der Amtszeit von Präsident Hassan Sheikh Mohamud, was die politische Situation im Land zusätzlich anheizt. Die Opposition hat die Regierung aufgefordert, die Gewalt zu verurteilen und die Rechte der Bürger auf friedliche Versammlung zu respektieren, um eine weitere Eskalation der Spannungen zu vermeiden.

Quellen: Africanews, AllAfrica