Anden-Energiekrise: Peru verabschiedet milliardenschweres Finanzpaket

Die peruanische Regierung hat am 11. Mai 2026 ein dringendes Dekret verabschiedet, um die aktuelle Energiekrise im Land zu bewältigen. Das Dekret, bekannt als Decreto de Urgencia 003-2026, genehmigt ein Finanzpaket in Höhe von 2 Milliarden USD für die nationale Ölgesellschaft Petroperú, ergänzt durch eine zusätzliche kurzfristige Verpflichtung von 500 Millionen USD. Diese Maßnahmen sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise abmildern, die durch den Druck von Iran-Hormuz und die Schließung der Iquitos-Raffinerie verschärft wurde.

Die Energiekrise betrifft nicht nur Peru, sondern auch das benachbarte Ecuador, wo es zu erheblichen Benzinknappheiten in Städten wie Quito, Guayaquil und Cuenca gekommen ist. In Peru zielt das Finanzpaket darauf ab, die Versorgung und die Stabilität der Energiepreise in einem von Unsicherheit geprägten regionalen Kontext zu gewährleisten.

Die Entscheidung der peruanischen Regierung, ein solch umfangreiches Finanzpaket zu verabschieden, unterstreicht die Dringlichkeit der Situation. Petroperú spielt eine zentrale Rolle in der nationalen Energieversorgung und die finanziellen Mittel sind entscheidend, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und weitere wirtschaftliche Schäden zu verhindern.

Quellen: Rio Times Online