In Neuseeland hat die Regierung ein Gesetz verabschiedet, das es Unternehmen untersagt, wegen Schäden, die durch den Klimawandel verursacht wurden, verklagt zu werden. Diese Entscheidung stieß auf heftige Kritik von Umweltschützern und politischen Aktivisten, die sie als einen „Affront zur Demokratie“ bezeichneten.
Der Aktivist, der plant, mehrere große Emittenten wegen ihrer Rolle in der Klimakrise zu verklagen, äußerte sich enttäuscht über die Gesetzesänderung. Er argumentiert, dass diese Entscheidung nicht nur die Rechte der Bürger untergräbt, sondern auch die Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels behindert. „Wir können nicht zulassen, dass Unternehmen ungestraft handeln, während das Klima leidet“, sagte er.
Die Regierung hingegen verteidigt das Gesetz als notwendigen Schritt, um die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu erhalten. Kritiker befürchten jedoch, dass dies einen gefährlichen Präzedenzfall schafft und die Verantwortung der Unternehmen für ihre Umweltauswirkungen verringert.