Kuwait protestiert gegen iranische Infiltration auf Bubiyan-Insel

Kuwait hat am Dienstag, den 12. Mai 2026, den iranischen Botschafter Mohammad Totonji einbestellt, um einen formellen Protest gegen die angebliche Infiltration von Mitgliedern der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) auf der Bubiyan-Insel einzulegen. Der Vorfall ereignete sich, als kuwaitische Sicherheitskräfte mit den mutmaßlichen Infiltratoren in einen Konflikt gerieten, was zu einem offiziellen Ausdruck der Besorgnis von Seiten der kuwaitischen Regierung führte.

Die kuwaitische Außenministeriums erklärte, dass der stellvertretende Außenminister Hamad Suleiman al-Mashaan dem Botschafter eine Protestnote überreichte. Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art; in der Vergangenheit gab es immer wieder Spannungen zwischen Kuwait und Iran, insbesondere in Bezug auf die Aktivitäten der IRGC in der Region.

Zusätzlich berichtete das kuwaitische Innenministerium, dass vier Männer, die mit der IRGC in Verbindung stehen, während eines gescheiterten Infiltrationsversuchs auf die Insel festgenommen wurden. Die Sicherheitsbehörden gaben an, dass die Verdächtigen während ihrer Vernehmung zugaben, zur IRGC zu gehören. Kuwait hat in der Vergangenheit ähnliche Vorfälle verzeichnet, was die Sicherheitslage in der Region weiter kompliziert.

Die Situation ist angespannt, da die Beziehungen zwischen Kuwait und Iran durch solche militärischen Aktivitäten belastet werden. Experten warnen davor, dass weiterer Druck auf die Beziehungen zwischen den Golfstaaten und Iran die Stabilität in der gesamten Region gefährden könnte.

Quellen: Middle East Monitor, Al Jazeera English