Das US-Außenministerium hat im Rahmen des Programms „Rewards for Justice“ eine Belohnung von bis zu 15 Millionen Dollar für Informationen zu Ölschiffstransfers angeboten, die mit der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) und deren Unterstützern in Verbindung stehen. Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Strategie der Vereinigten Staaten, um den Einfluss des Iran im internationalen Ölhandel zu verringern und die Finanzierung von Aktivitäten der IRGC zu unterbinden.
Die IRGC wird von den USA als eine der Hauptakteure betrachtet, die für die Destabilisierung der Region verantwortlich sind. Die US-Regierung hat in der Vergangenheit wiederholt Maßnahmen gegen iranische Öltransfers ergriffen, um die wirtschaftlichen Ressourcen des Landes zu beschneiden, insbesondere im Hinblick auf die Unterstützung terroristischer Gruppen.
Diese Entwicklung könnte die Spannungen im Persischen Golf weiter erhöhen, da der Iran bereits mehrfach gedroht hat, Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen. Die Reaktionen Teherans auf die US-Maßnahme werden mit Spannung verfolgt, da sie die geopolitische Lage in der Region signifikant beeinflussen könnte.
Quellen: Middle East Eye