Neuseeländische Regierung bestätigt Kontakt zu US-Behörden über die Haft einer Kiwi

Die neuseeländische Regierung hat am Dienstag bestätigt, dass sie in der Angelegenheit von Everlee Wihongi, einer in den USA inhaftierten Neuseeländerin, Kontakt mit den US-Behörden aufgenommen hat. Wihongi wurde am 10. April festgenommen und sieht sich nun der Möglichkeit gegenüber, bis zu 18 Monate in Haft zu bleiben, wie ihr Anwalt berichtet.

Die Bestätigung des Kontakts kommt, nachdem in den letzten Wochen Besorgnis über den Fall geäußert wurde. Wihongi ist seit ihrer Festnahme in den USA in Gewahrsam des Immigration and Customs Enforcement (ICE) und hat laut ihrem Anwalt keine Möglichkeit, zeitnah freigelassen zu werden.

Die neuseeländische Regierung steht unter Druck, sich aktiver für die Rechte ihrer Bürger im Ausland einzusetzen. Diese Situation wirft Fragen zur Verantwortung der Regierung auf, insbesondere angesichts der komplexen Einwanderungsgesetze in den USA. Der Fall wird von vielen als Test für die Außenpolitik Neuseelands in Bezug auf den Umgang mit seinen im Ausland lebenden Staatsbürgern angesehen.

Quellen: Radio New Zealand, Stuff NZ