Ein Gericht in Oviedo, Spanien, hat ein Ehepaar verurteilt, das seine Kinder über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren in einem als ‚Haus des Schreckens‘ bezeichneten Zustand einsperrte. Die Eltern, die während der Covid-19-Pandemie eine ausgeprägte Angst vor der Außenwelt entwickelten, hielten ihre Kinder in einem kleinen Raum gefangen.
Die Ermittlungen begannen, als Nachbarn Verdacht schöpften und die Behörden informierten. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten die Kinder in einem stark vernachlässigten Zustand vor. Experten betonen, dass solche Fälle in der Gesellschaft alarmierend zunehmen, besonders während der Pandemie, in der viele Familien in Isolation lebten.
Die Richterin sprach von einem ‚unvorstellbaren‘ Verbrechen, das nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit der Kinder stark gefährdet habe. Die Eltern wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt und stehen nun im Zentrum einer nationalen Debatte über Kindesmissbrauch und die Notwendigkeit, solche Fälle besser zu erkennen und zu verhindern.
Quellen: The Independent, France 24