Chile unterstützt Argentinien im Falkland-Konflikt

Chiles Präsident José Antonio Kast hat während seines ersten Staatsbesuchs in Argentinien am 6. April die argentinischen Souveränitätsansprüche auf die Falklandinseln (Malwinen), Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln offiziell unterstützt. Die Erklärung erfolgte nur vier Tage nach einer Warnung des argentinischen Präsidenten Javier Milei, der angekündigt hatte, „alle notwendigen diplomatischen Maßnahmen“ gegen die britischen Ölfirmen Rockhopper Exploration und Navitas zu ergreifen.

Eskalation im Südatlantik

Der Konflikt um die umstrittenen Inseln hat sich in den letzten Wochen verschärft, nachdem neue Ölvorkommen in der Region entdeckt wurden. Chiles klare Positionierung an der Seite Argentiniens markiert eine deutliche außenpolitische Linie der neuen Regierung unter Präsident Kast. Experten sehen darin eine strategische Allianz zwischen den beiden südamerikanischen Ländern, die sich gegen britische Interessen in der Region richtet.

Die Falklandinseln sind seit 1833 unter britischer Kontrolle, werden aber von Argentinien beansprucht. Der Konflikt eskalierte 1982 in einem kurzen aber blutigen Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien. Die jüngsten Entwicklungen könnten die Spannungen in der ressourcenreichen Region erneut anheizen.

Quellen: Rio Times Online