In Kolumbien wurden am 13. Mai vier Soldaten der kolumbianischen Armee bei einem Angriff getötet, der von einer Dissidentengruppe in einer abgelegenen Region im Südosten des Landes verübt wurde. Der Vorfall ereignete sich in San José del Guaviare, als eine Patrouille der Rapid Deployment Force No. 1 der Omega Joint Task Force auf ein improvisiertes Minenfeld stieß, das vom Jorge Suárez Briceño Bloc der Calarcá-Dissidenten gelegt worden war.
Die Soldaten waren Teil einer Einsatzgruppe, die in dieser Region aktiv ist, um die Sicherheit vor den anstehenden Wahlen zu gewährleisten. Neben den vier Todesopfern wurden drei weitere Soldaten verletzt. Die kolumbianischen Streitkräfte haben bekanntgegeben, dass sie als Reaktion auf diesen Angriff ihre Sicherheitsmaßnahmen in der Region verstärken werden.
Der Angriff verdeutlicht die anhaltenden Sicherheitsprobleme in Kolumbien, insbesondere in den von Dissidentengruppen kontrollierten Gebieten. Diese Gruppen sind oft ehemalige Mitglieder der FARC, die das Friedensabkommen von 2016 nicht anerkennen. Die Regierung hat zugesichert, weiterhin entschlossen gegen alle Formen von Gewalt vorzugehen, um die Stabilität im Land zu gewährleisten.
Quellen: Rio Times Online