Ghana evakuiert 300 Bürger aus Südafrika nach xenophoben Vorfällen

Die Regierung Ghanas hat beschlossen, 300 Bürger aus Südafrika zurückzuholen, die in den letzten Wochen von xenophoben Übergriffen betroffen waren. Diese Entscheidung erfolgt im Kontext einer zunehmenden Welle von Gewalt gegen Migranten, insbesondere aus anderen Ländern Subsahara-Afrikas. Die ghanaischen Behörden haben die Sicherheit ihrer Bürger zur Priorität erklärt und Maßnahmen ergriffen, um die Rückkehr der Betroffenen zu organisieren.

Die Evakuierung ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten Vorfälle, die in verschiedenen Städten Südafrikas stattfanden. In vielen Fällen wurden Migranten angegriffen und ihre Geschäfte zerstört, was zu einem signifikanten Anstieg der Besorgnis unter den ghanaischen Bürgern führte, die im Land leben oder dort gestrandet sind.

Ghanas Außenministerium hat erklärt, dass die Rückkehroperationen so schnell wie möglich durchgeführt werden sollen, um den betroffenen Bürgern Sicherheit und Unterstützung zu bieten. Dies zeigt auch das Engagement der ghanaischen Regierung, die Rechte und das Wohlergehen ihrer Staatsangehörigen im Ausland zu schützen.

Quellen: France 24, AllAfrica