Die international anerkannte jemenitische Regierung und die Iran-affinen Houthi-Rebellen haben am Donnerstag einen bahnbrechenden Gefangenenaustausch vereinbart. Mehr als 1.600 Gefangene sollen im Rahmen dieser Vereinbarung, die von den Vereinten Nationen unterstützt wird, zwischen den beiden Konfliktparteien ausgetauscht werden.
Dieser Austausch wird als der größte seiner Art seit dem Ausbruch des Krieges im Jemen im Jahr 2014 angesehen, der nach der Übernahme der Hauptstadt Sanaa durch die Houthis begann. Der Austausch wird durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) organisiert, das eine zentrale Rolle bei der Logistik und der Durchführung des Austauschs spielen wird.
Die Bedeutung dieses Abkommens könnte weitreichende Auswirkungen auf den Friedensprozess im Jemen haben, der seit Jahren von Gewalt und humanitären Krisen geprägt ist. Der UN-Sondergesandte für den Jemen hat die Parteien dazu aufgerufen, weitere Schritte in Richtung einer friedlichen Lösung des Konflikts zu unternehmen.
Quellen: Al Jazeera English, Al-Monitor