Die australische Koalition sieht sich heftiger Kritik von der chinesischstämmigen Gemeinschaft gegenüber, nachdem sie vorgeschlagen hat, Nicht-Staatsbürgern den Zugang zu Wohlfahrtsleistungen zu entziehen. Diese Maßnahme wird als diskriminierend und spaltend wahrgenommen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass viele Einwanderer auf soziale Unterstützung angewiesen sind.
Vertreter der chinesischen Australier haben die Pläne mit den Strategien der rechtsextremen Partei One Nation verglichen, die in der Vergangenheit für ihre fremdenfeindliche Rhetorik bekannt war. Die Koalition wird vorgeworfen, mit dieser Politik Ängste zu schüren und eine Spaltung innerhalb der Gesellschaft zu fördern.
Die Opposition argumentiert, dass eine solche Maßnahme notwendig sei, um die Ressourcen des Wohlfahrtssystems zu schützen. Kritiker hingegen betonen, dass die Maßnahmen nicht nur unethisch sind, sondern auch das soziale Gefüge der australischen Gesellschaft gefährden könnten.
Quellen: ABC Australia