Der Kommissar der Polizei von Papua-Neuguinea, Ian Vaevaso, hat bestätigt, dass einige Mitglieder der Royal Papua New Guinea Constabulary (RPNGC), die in den Solomon-Inseln im Einsatz waren, nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung östlich von Honiara disarmiert und aus dem Dienst entfernt wurden. Der Vorfall, der als Tenaru-Randale bekannt ist, hat Besorgnis über das Verhalten der Polizeikräfte und deren Einsatz im Ausland ausgelöst.
Die betroffenen Beamten sind nun möglicherweise mit einer Ausweisung aus den Solomon-Inseln konfrontiert, was die diplomatischen Beziehungen zwischen Papua-Neuguinea und den Solomon-Inseln belasten könnte. Vaevaso äußerte sich besorgt über die Vorfälle und betonte die Notwendigkeit einer umfassenden Untersuchung, um die Umstände der Auseinandersetzung zu klären.
Die Disziplinarmaßnahmen gegen die Beamten sind Teil einer breiteren Strategie, die darauf abzielt, das Vertrauen in die Polizei zu stärken und sicherzustellen, dass die Standards für das Verhalten von Polizeikräften eingehalten werden. Die weitere Entwicklung der Situation wird aufmerksam beobachtet, da sie auch Auswirkungen auf die internationale Zusammenarbeit der Polizei haben könnte.
Quellen: Papua New Guinea Post-Courier