Präsident Cyril Ramaphosa hat am Donnerstag die Ministerin für soziale Entwicklung, Sisisi Tolashe, aus ihrem Amt entfernt. Diese Entscheidung folgt auf schwere Vorwürfe, dass Tolashe zwei gestiftete Luxusautos versteckt und unrechtmäßige Ernennungen in ihrem Ministerium vorgenommen hat. Zudem wurde berichtet, dass sie einen staatlichen Angestellten zu ihrer privaten Wohnung in East London entsandt hatte, um sich um ihre Enkelkinder zu kümmern.
Ramaphosa hat die Ministerin vorübergehend durch die Ministerin Sindisiwe Chikunga ersetzt, bis ein dauerhafter Nachfolger gefunden wird. Der Vorfall wirft Fragen zur Transparenz und Integrität innerhalb der südafrikanischen Regierung auf, während die Öffentlichkeit auf eine Klärung der Vorwürfe wartet.
Die Entlassung kommt in einer Zeit, in der die Regierung unter Druck steht, ihre Rechenschaftspflicht zu stärken und Korruption zu bekämpfen. Ramaphosa hat wiederholt betont, dass er sich für eine saubere und verantwortungsvolle Regierung einsetzt.
Quellen: AllAfrica, FAZ Online