Der kanadische Minister für nationale Einheit, Carney, hat Alberta besucht, um sich den separatistischen Bestrebungen im Bundesstaat anzunehmen. Diese Reise erfolgt inmitten eines rechtlichen Rückschlags für die Separatisten, nachdem ein Gericht festgestellt hat, dass sie nicht die richtigen Verfahren zur Sammlung von Unterschriften für ein Referendum eingehalten haben.
Das Gerichtsurteil stellt einen bedeutenden Rückschlag für die separatistischen Bewegungen in Alberta dar, die sich für mehr Autonomie und letztlich für die Unabhängigkeit von Kanada einsetzen. Carney hat betont, dass die Bundesregierung die Anliegen der Provinz ernst nimmt, jedoch klare rechtliche Rahmenbedingungen eingehalten werden müssen.
Die Separatisten hatten gehofft, durch ein Referendum mehr Unabhängigkeit zu erlangen, was nun aufgrund des Urteils in Gefahr ist. Carney’s Besuch soll auch zeigen, dass Ottawa bereit ist, mit den Provinzen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu finden, die die Anliegen der Bürger berücksichtigen.
Quellen: BBC News, Al Jazeera English