Die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Tisza plant eine drastische Änderung in der Arbeitsmarktpolitik des Landes. Ab dem 1. Juni 2026 soll die Zulassung neuer Gastarbeiter ausgesetzt werden. Diese Entscheidung soll vor allem darauf abzielen, die Arbeitsmarktsituation in Ungarn neu zu gestalten und die heimische Arbeitskraft zu fördern.
Die Maßnahme könnte jedoch auch negative Auswirkungen haben, da viele Unternehmen auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind, um offene Stellen zu besetzen. Experten warnen vor einem möglichen Fachkräftemangel, der sich aus der Aussetzung ergeben könnte. Insbesondere in Branchen wie Bau, Gastronomie und Pflege, wo der Bedarf an Arbeitskräften hoch ist, könnte es zu Engpässen kommen.
Die Tisza-Regierung argumentiert, dass die Maßnahme notwendig sei, um die Lebensqualität der ungarischen Bürger zu verbessern und die Löhne in diesen Sektoren zu erhöhen. Kritiker hingegen befürchten, dass die Entscheidung das Wirtschaftswachstum gefährden könnte.
Quellen: Daily News Hungary