Salomonen setzen Verbot für Delfin-Exporte erneut in Kraft

Die Regierung der Salomonen hat am Montag ein Verbot für den Export von lebenden Delfinen erneut in Kraft gesetzt. Dies geschah nur zwei Tage, nachdem das Verbot heimlich aufgehoben wurde. Premierminister Manasseh Sogavare äußerte sich zu den Vorfällen und erklärte, dass die Regierung die Entscheidung, die vorübergehend den Export von Delfinen erlaubte, zurückgezogen habe.

Die Entscheidung, das Verbot erneut zu erlassen, erfolgt vor dem Hintergrund wachsender internationaler Besorgnis über die Behandlung von Delfinen und anderen Meerestieren. Tierschutzorganisationen hatten die ursprüngliche Aufhebung des Verbots scharf kritisiert und darauf hingewiesen, dass die Exporte negative Auswirkungen auf die Delfinpopulationen in der Region haben könnten.

Die Salomonen sind ein beliebtes Reiseziel für Touristen, die sich für Meereslebewesen interessieren. Der Export von lebenden Delfinen und anderen Tieren könnte jedoch das fragile Ökosystem der Region gefährden und die lokale Biodiversität beeinträchtigen. Der Premierminister betonte, dass die Regierung einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen der Salomonen sicherstellen wolle.

Quellen: RNZ Pacific