Die russische Regierung hat bestätigt, dass 16 Soldaten aus Kamerun im Ukraine-Krieg gefallen sind. Die Meldung wirft Fragen auf, da unklar bleibt, unter welchen Umständen die afrikanischen Soldaten in den Konflikt verwickelt wurden.
Laut der Bestätigung Moskaus kämpften die kamerunischen Militärangehörigen auf russischer Seite. Wie sie in den Dienst der russischen Armee gelangten, wurde nicht mitgeteilt. Experten vermuten, dass es sich möglicherweise um Söldner oder um im Ausland rekrutierte Freiwillige handeln könnte.
Das kamerunische Verteidigungsministerium hat sich zu dem Vorfall bisher nicht geäußert. Die Regierung in Yaoundé steht traditionell in engen Beziehungen zu Moskau, insbesondere im Bereich militärischer Zusammenarbeit und Waffenlieferungen.
Der Vorfall könnte diplomatische Spannungen auslösen, da Kamerun offiziell keine Position im Ukraine-Krieg bezogen hat. Menschenrechtsorganisationen fordern Aufklärung über die Umstände des Einsatzes afrikanischer Soldaten in dem Konflikt.
Quellen: Al Jazeera English