In Kolumbien sind zwei Wahlkampfhelfer des Präsidentschaftskandidaten Abelardo de la Espriella nur Wochen vor der Wahl getötet worden. Rogers Mauricio Devia Escobar, ehemaliger Bürgermeister von Cubarral, und Eder Fabián Cardona, ehemaliger städtischer Regierungssekretär, wurden in einer ländlichen Gegend des Departements Meta erschossen.
Der Angriff ereignete sich am Freitagabend, als vier bewaffnete Männer auf Motorrädern die beiden Politiker in einen Hinterhalt lockten und töteten. Diese Morde erhöhen die Besorgnis über die Sicherheit im Vorfeld der nationalen Wahlen Ende des Monats. Die politische Gewalt in Kolumbien hat in den letzten Jahren zugenommen, was die Durchführung freier und fairer Wahlen zunehmend erschwert.
Die kolumbianische Regierung hat versprochen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Kandidaten und ihrer Unterstützer zu gewährleisten. Dennoch bleibt die Situation angespannt, da bewaffnete Gruppen weiterhin versuchen, durch Gewalt den politischen Prozess zu beeinflussen.
Quellen: Rio Times Online