In Uganda haben die Gesundheitsbehörden am Samstag drei neue Ebola-Fälle gemeldet, die mit einem vorherigen Patienten in Verbindung stehen. Der Ausbruch, der am 15. Mai festgestellt wurde, hat nun insgesamt fünf bestätigte Fälle hervorgebracht. Zu den neuen Infektionen zählt unter anderem ein Fahrer, der den ersten bestätigten Patienten transportierte, sowie ein Gesundheitsarbeiter.
Die Afrika CDC warnt, dass insgesamt zehn afrikanische Länder ebenfalls einem hohen Risiko ausgesetzt sind, von der Ebola-Epidemie betroffen zu werden. Der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu veranlasst, das Risiko für die Region auf das höchste Niveau zu heben.
Die ugandischen Behörden betonen, dass alle neu bestätigten Fälle derzeit am Leben sind und die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Situation bleibt angespannt, da die Region von weiteren Infektionen bedroht ist.
Quellen: France 24, FAZ Online