Litauen fordert Rückführung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine

Litauen hat erneut die Rückführung eingefrorener russischer Vermögenswerte ins Gespräch gebracht, um die Ukraine in ihrem Kampf gegen die russische Aggression zu unterstützen. Der Außenminister des Landes, Gabrielius Landsbergis, äußerte, dass die aktuellen EU-Kreditvereinbarungen nur eine temporäre Lösung darstellen und die grundlegende Frage, wie man mit diesen Vermögenswerten umgeht, nicht gelöst sei.

In einer Erklärung forderte Landsbergis die EU dazu auf, die Möglichkeit zu prüfen, diese eingefrorenen Gelder für die Ukraine zu verwenden. Dies würde nicht nur der Ukraine helfen, sondern auch einen klaren politischen Druck auf Russland ausüben. Er wies darauf hin, dass die Diskussion über die Rückführung dieser Vermögenswerte dringend erforderlich ist, um der Ukraine die benötigte Unterstützung zukommen zu lassen.

Die Debatte um die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte ist in der EU nicht neu, jedoch wurden bisher keine konkreten Maßnahmen ergriffen. Litauen sieht hierin eine Chance, die Unterstützung für die Ukraine zu verstärken und gleichzeitig ein starkes Signal an Moskau zu senden, dass die internationale Gemeinschaft nicht tatenlos zusehen wird.

Quellen: Politico Europe