In Marokko hat König Mohammed VI. am Dienstag 18 senegalesische Fußballfans begnadigt, die aufgrund von Fanunruhen beim Afrika-Cup-Finale im Januar inhaftiert waren. Die Fans waren wegen ihrer Beteiligung an den Vorfällen während des Spiels zwischen Senegal und Ägypten verhaftet worden, was zu einem diplomatischen Vorfall führte.
Die Begnadigung erfolgt in einem Kontext, in dem Marokko bestrebt ist, die Beziehungen zu Senegal zu verbessern. Die senegalesische Regierung hatte zuvor um die Freilassung der Fans gebeten und auf die Wichtigkeit von Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern hingewiesen. Die Entscheidung des Königs wird als Zeichen der guten Willen und humanitären Geste angesehen.
Die Fans, die in Marokko festgehalten wurden, hatten während und nach dem Spiel für Aufregung gesorgt, was zu einer verstärkten Polizeipräsenz und Sicherheitsmaßnahmen im Stadion führte. Die Begnadigung könnte dazu beitragen, Spannungen abzubauen und den Austausch zwischen den beiden Nationen zu fördern.
Quellen: Al Jazeera English