Ein Gericht in Bahrain hat am Sonntag neun Männer zu lebenslanger Haft verurteilt, weil sie angeblich mit den iranischen Revolutionsgarden zusammengearbeitet haben, um «feindliche und terroristische Handlungen» gegen Bahrain durchzuführen. Darüber hinaus wurden zwei weitere Angeklagte zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.
Die staatliche Nachrichtenagentur von Bahrain berichtete, dass die verurteilten Personen beschuldigt wurden, an Aktivitäten beteiligt zu sein, die die nationale Sicherheit des Landes gefährdeten. Die genauen Details der Anklagen sowie die Beweise wurden nicht umfassend veröffentlicht, was Fragen zur Transparenz des Verfahrens aufwirft.
Bahrain hat in der Vergangenheit wiederholt auf Bedrohungen durch den Iran hingewiesen und die Gefahr von regionalen Konflikten betont. Der Fall dieser neun Männer könnte Teil einer größeren Kampagne sein, um die Sicherheit im Königreich zu stärken und mögliche Verbindungen zu iranischen Gruppen zu unterbinden.
Die Verurteilungen sind Teil eines anhaltenden politischen Drucks in Bahrain, der seit den Protesten von 2011 gegen die Herrschaft der sunnitischen Monarchie besteht. Menschenrechtsorganisationen haben wiederholt auf die repressiven Maßnahmen der bahrainischen Regierung hingewiesen, die die Meinungsfreiheit und politische Aktivität einschränken.
Quellen: Middle East Eye