Tunesiens Präsident Kais Saïed hat am Montag in Monastir die Bedeutung einer stabilen sozialen Ordnung für wirtschaftliche Investitionen hervorgehoben. Anlass war eine Zeremonie zum 26. Todestag des ersten tunesischen Präsidenten Habib Bourguiba. Saïed betonte, dass die Schaffung eines stabilen sozialen Staates, der von Gerechtigkeit geprägt ist und die Rechte der Bürger schützt, eine Grundvoraussetzung für Investitionen sei.
Die Veranstaltung fand am Bourguiba-Mausoleum statt, wo zahlreiche Würdenträger und Bürger zusammenkamen, um des verstorbenen Nationalführers zu gedenken. Bourguiba, der als Vater der tunesischen Unabhängigkeit gilt, hatte das Land von 1957 bis 1987 regiert. Seine Vision eines modernen und säkularen Tunesiens prägt das Land bis heute nachhaltig.
Saïed nutzte die Gelegenheit, um auf die aktuellen Herausforderungen Tunesiens hinzuweisen. Er unterstrich, dass soziale Stabilität und Gerechtigkeit entscheidend seien, um ausländische und inländische Investitionen anzuziehen und die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Dies sei insbesondere in Zeiten globaler Unsicherheit und wirtschaftlicher Herausforderungen von großer Bedeutung.
Quellen: AllAfrica – North Africa