In einem ländlichen Gebiet des Chakwal-Distrikts in Pakistan haben mehr als 100 Schiiten ihre Rückkehr aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) angetreten. Diese Deportation geschah während eines Konflikts, der viele in der Gemeinde sowohl emotional als auch wirtschaftlich belastet hat. Die Rückkehrer finden sich in einer schwierigen Lage wieder, da sie ohne ihre persönlichen Dinge und ohne Zugang zu den in den VAE angesammelten Ersparnissen zurückgekehrt sind.
Die Deportationen wurden von den VAE während des Iran-Kriegs durchgeführt, und viele der Betroffenen haben Jahre in den Emiraten gearbeitet, um ihre Familien zu unterstützen. Die Rückkehr hat nicht nur ihre finanzielle Sicherheit gefährdet, sondern auch ihre gesellschaftliche Stellung in Pakistan, wo sie oft als Bürger zweiter Klasse behandelt werden.
Die Rückkehrer berichten von ihrer Notlage und dem Verlust ihrer Jobs, was die ohnehin schon angespannte wirtschaftliche Situation in ihren Heimatdörfern weiter verschärft. Die pakistanische Regierung steht nun vor der Herausforderung, diesen Menschen zu helfen, während die internationale Gemeinschaft auf die menschenrechtlichen Aspekte dieser Deportationen aufmerksam macht.
Quellen: Al-Monitor