In der Provinz Lunda Norte in Angola ist die illegale Wilderei zu einem ernsthaften Problem geworden, das die Existenz mehrerer gefährdeter Arten bedroht. Pascoal Txifuchi, der kommissarische Direktor des Provinzamtes für Umwelt, Abfallwirtschaft und Gemeinschaftsdienste, machte am vergangenen Wochenende auf die Dringlichkeit aufmerksam, Maßnahmen gegen diese umweltschädlichen Praktiken zu ergreifen.
Zu den betroffenen Arten gehören der Busch-Esel, der Elefant, der Zwerg-Büffel, der Löwe, der Jaguar und der Fuchs. Txifuchi betonte, dass die Bekämpfung der Wilderei und anderer schädlicher Aktivitäten zum Schutz dieser Arten von entscheidender Bedeutung sei, um das ökologische Gleichgewicht in der Region zu bewahren.
Die steigende Wilderei ist nicht nur eine Bedrohung für die Tierwelt, sondern auch für die lokale Gemeinschaft, die von einem intakten Ökosystem abhängt. Der Umweltbeauftragte fordert daher die Zusammenarbeit aller Beteiligten, einschließlich der Regierung, um nachhaltige Lösungen zu finden und die Artenvielfalt in der Region zu schützen.
Quellen: AllAfrica – Central Africa