In der Demokratischen Republik Kongo wurde ein Gemeinschaftsradiosender in der von Rebellen kontrollierten Ostregion Ziel von zwei Drohnenangriffen. Diese Angriffe sind nicht nur ein Angriff auf die Freiheit der Presse, sondern auch ein besorgniserregendes Zeichen für die sich verschärfenden Konflikte in der Region. Der Radiosender war für seine Berichterstattung über die Missbräuche von Milizen bekannt, was möglicherweise die Angriffe motiviert hat.
Nach den Angriffen erhielt der Sender Drohungen, die weitere Gewalt in Aussicht stellen, sollten sie weiterhin über die Aktivitäten der Militärs und Milizen berichten. Dies zeigt die gefährliche Lage, in der sich Journalisten in der DR Kongo befinden, wo die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt und die Sicherheit von Medienschaffenden zunehmend bedroht ist.
Die internationalen Organisationen und Menschenrechtsgruppen fordern die sofortige Verurteilung dieser Angriffe und einen besseren Schutz für Journalisten, die in konfliktbeladenen Gebieten arbeiten. Die Dringlichkeit, die Sicherheit und die Integrität der Presse zu gewährleisten, ist in Anbetracht solcher Vorfälle von größter Bedeutung.
Quellen: AllAfrica