Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat am Montag die Anordnung zur Wiederherstellung des internationalen Internetzugangs im ganzen Land erlassen. Laut Berichten der iranischen Staatsmedien ist dieser Schritt das Ergebnis monatelanger schwerer Einschränkungen, die durch den anhaltenden Konflikt mit den USA und Israel bedingt waren.
Die Anordnung folgt auf einen fast 90-tägigen Blackout, der die Kommunikation und den Zugang zu globalen Informationen für die iranische Bevölkerung stark eingeschränkt hat. Quellen aus dem Ministerium für Kommunikation haben bestätigt, dass die technischen Details zur Wiederherstellung des Zugangs zeitnah veröffentlicht werden.
Diese Maßnahme wird von vielen als ein Schritt in Richtung einer größeren Offenheit und Reaktion auf internationale Forderungen nach mehr Freiheit im digitalen Raum betrachtet. Beobachter sehen hierin auch einen Versuch der iranischen Führung, die innenpolitische Lage zu stabilisieren, indem sie den Bürgern die Möglichkeit gibt, wieder Zugang zu Informationen und Kommunikation mit der Außenwelt zu erhalten.
Quellen: Al-Monitor, Middle East Eye