US-Militär greift iranische Raketenstellungen an

Am 26. Mai 2026 hat das US-Militär in einer militärischen Operation Ziele im Süden Irans angegriffen. Laut Angaben des US-Zentralkommandos wurden Raketenstellungen sowie Boote attackiert, die in der Straße von Hormus Minen verlegen sollten. Diese Angriffe wurden als Maßnahmen zur Selbstverteidigung bezeichnet, trotz laufender Verhandlungen über eine Waffenruhe zwischen den USA und Iran in Katar.

Iranische Staatsmedien berichten von Toten infolge der Luftangriffe, die die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belasten. US-Außenminister Marco Rubio äußerte, dass trotz der Angriffe ein Abkommen zur Beendigung des Krieges weiterhin möglich sei. Er betonte, dass die Verhandlungen in Katar fortgeführt werden, auch wenn die Angriffe die Situation komplizieren könnten.

Die internationalen Reaktionen auf die US-Angriffe sind gemischt. Während einige Staaten die Selbstverteidigungsargumentation unterstützen, warnen andere vor den möglichen Konsequenzen für den Frieden in der Region. Experten befürchten, dass diese militärischen Aktionen die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung stark beeinträchtigen könnten.

Quellen: ARD Tagesschau, Welt Online, ZEIT Online