Hausbesetzer in Potsdam planen Protest nach Räumung

In Potsdam haben Hausbesetzer, die ein leerstehendes Gebäude auf der Halbinsel Hermannswerder besetzt hatten, nach der Räumung durch die Polizei Protestaktionen angekündigt. Die Räumung, die am Dienstagmorgen stattfand, stieß auf großes Medienecho und sorgte für Unmut unter den Aktivisten.

Die Betroffenen sehen in der Entscheidung der Stadt, das leerstehende Haus zu räumen, einen weiteren Schritt in der Wohnungspolitik, die ihrer Meinung nach nicht im Interesse der Bürger ist. Sie planen einen Protestzug, um auf die steigenden Mietpreise und die Verknappung von Wohnraum in der Stadt aufmerksam zu machen.

„Wir wollen deutlich machen, dass wir mit der aktuellen Wohnungspolitik nicht einverstanden sind“, erklärte ein Sprecher der Gruppe. Die Besetzer hatten in der Vergangenheit auf die Notwendigkeit von sozialen Wohnprojekten hingewiesen und fordern von der Stadtverwaltung, mehr in den sozialen Wohnungsbau zu investieren.

Die Situation verdeutlicht die Spannungen, die in vielen deutschen Städten zwischen Aktivisten und der Stadtverwaltung bestehen, insbesondere in Bezug auf den Wohnungsmarkt und die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum.

Quellen: Der Tagesspiegel