In einer eindringlichen Rede hat der Präsident von Botswana, Advocate Duma Boko, eine Nulltoleranzpolitik gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt (GBV) innerhalb der Botswana Defence Force (BDF) gefordert. Boko äußerte sich während einer Veranstaltung in Gaborone und betonte, dass es unerlässlich sei, dass die Mitglieder der Streitkräfte Disziplin, Zurückhaltung und emotionale Reife zeigen, insbesondere im Umgang mit persönlichen Konflikten.
Diese Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf die Regierung steigt, entschiedener gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorzugehen, die in verschiedenen Formen in der Gesellschaft auftritt. Präsident Boko forderte die BDF auf, als Vorbild zu fungieren und ein Umfeld zu schaffen, in dem solche Gewalt nicht toleriert wird. Er erklärte, dass die Stärkung der Werte von Respekt und Verantwortung entscheidend sei, um das Vertrauen in die Streitkräfte zu fördern.
Die Forderung nach Nulltoleranz ist Teil einer breiteren Strategie der Regierung, um die gesellschaftlichen Normen zu verändern und das Bewusstsein für die Problematik der geschlechtsspezifischen Gewalt zu schärfen. Boko ermutigte die Mitglieder der BDF, aktiv an Schulungsprogrammen teilzunehmen, die sich auf Konfliktlösung und das Management von Emotionen konzentrieren.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa