Eine Gruppe von Ärzten und Pflegekräften in Sydney hat vor den gravierenden Auswirkungen fehlender Gesundheitsversorgung für Asylsuchende in Australien gewarnt. Viele Flüchtlinge haben aufgrund ihrer fehlenden Berechtigung für Medicare keinen Zugang zu lebensrettenden Behandlungen und präventiver Gesundheitsversorgung.
Die Mediziner betonen, dass dies zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands vieler Asylsuchender führt und langfristig höhere Kosten für das Gesundheitssystem verursachen könnte. Sie fordern eine Reform des Systems, um allen Menschen in Australien, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen.
Die Situation hat bereits zu Diskussionen auf politischer Ebene geführt, doch bisher gibt es keine konkreten Lösungsvorschläge. Die Ärztegruppe hofft, mit ihrer Warnung die Öffentlichkeit und die Politik zum Handeln zu bewegen.
Quellen: ABC Australia