Kirchenführer verurteilt brutale Gewalt im Zusammenhang mit Sorcery-Aktionen in Papua-Neuguinea

In einer eindringlichen öffentlichen Erklärung hat Rev. Dr. Jack Urame, der Oberbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea, die brutalen Gewalttaten, die im Zusammenhang mit Sorcery-Anschuldigungen stehen, aufs Schärfste verurteilt. Diese Vorfälle, die in einem kürzlich im Internet verbreiteten Video dokumentiert sind, stellen nicht nur eine Verletzung der Menschenrechte dar, sondern gefährden auch die soziale Ordnung und den Frieden im Land.

Rev. Urame bezeichnete die Gewalt als barbarisch und inhuman und forderte die Regierung sowie die Gemeinschaft auf, gemeinsam gegen solche Übergriffe vorzugehen. Er betonte, dass solche Taten nicht nur die Opfer, sondern die gesamte Gesellschaft schädigen und das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit untergraben.

Die Vorfälle, die durch die Vorurteile und den Glauben an Hexerei ausgelöst werden, sind in Papua-Neuguinea leider keine Seltenheit. Die Kirche sieht sich in der Verantwortung, Aufklärungsarbeit zu leisten und die Menschen über die Gefahren solcher Anschuldigungen zu informieren. Urame appellierte an alle Bürger, sich gegen diese Gewalt zu erheben und für eine friedliche Koexistenz einzutreten.

Quellen: Papua New Guinea Post-Courier