Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair hat in einem neuen Aufsatz die Führung der Labour-Partei, einschließlich Keir Starmer, scharf kritisiert. Er warnt davor, dass die Partei durch die Abkehr von zentralen politischen Positionen und die Hinwendung zu extremen Ansichten in ihrer zukünftigen Wahlchancen gefährdet ist. Blair beschreibt die gegenwärtige Situation als eine „fast unendliche Fähigkeit zur Selbsttäuschung“ innerhalb der Partei.
Blair fordert die Labour-Führung auf, sich wieder auf das politische Zentrum zu konzentrieren und sich von der radikalen Agenda zu distanzieren, die sie in den letzten Jahren verfolgt hat. Er schlägt vor, dass eine Annäherung an die Positionen von Donald Trump in bestimmten politischen Fragen für Labour von Vorteil sein könnte. Die Reaktionen auf Blairs Intervention sind gemischt, einige unterstützen seine Sichtweise, während andere seine Vorschläge als kontraproduktiv ansehen.
Quellen: The Guardian