Vor der dänischen Insel Anholt wurde ein Buckelwal gesichtet, dessen Zustand Anlass zur Besorgnis gibt. Der dänische Biologe Peter Teglberg Madsen, einer der führenden Walforscher des Landes, hat sich zu den Umständen geäußert. Sollte es zu einer Obduktion des Wals kommen, wird Madsen voraussichtlich an der Untersuchung beteiligt sein.
Die Sichtung des Wals hat bereits zahlreiche Medien und Interessierte auf den Plan gerufen. Madsen betont die Herausforderungen, die mit einer Obduktion einhergehen. „Der Gestank ist überwältigend“, berichtet er, und warnt vor der Explosionsgefahr, die von dem toten Tier ausgehen könnte. Diese Bedenken könnten die Durchführung der Obduktion erschweren.
Zusätzlich hat Madsen auch von Hassmails aus Deutschland berichtet, die er erhalten hat, nachdem er auf die Problematik der Walsterben und deren Ursachen aufmerksam gemacht hatte. Die Walforschung in Dänemark steht somit nicht nur vor biologischen, sondern auch vor emotionalen Herausforderungen.
Quellen: Spiegel Online